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Donnerstag, 6. März 2014

Schäufele

Schäufele zählt ja zu den fränkischen Spezialitäten und man findet sie auf den oberbayerischen Speisekarten sowie im dortigen gut sortierten Metzgerfachhandel eher selten, trotzdem oder gerade deshalb sollte man sehen, dass man diese wunderbaren Schweinefleischstücke bekommt, sind  sie doch ein herrlicher Genuss und auch ganz einfach zuzubereiten.
Karotten, Lauch, Petersiliewurzel, Sellerie, Zwiebeln grob geschnitten


Schäufele



Breznwürfel in Butter angebräunt kommen in die Kartoffelknödel


Die Fleischstücke von allen Seiten gut salzen und pfeffern, dann etwa 15-20 Minuten beiseitestellen (nicht in den Kühlschrank!). Karotten, Zwiebeln, Petersiliewurzel, Sellerie und Lauch schneiden, eher größere Stücke. Das Gemüse in einer Reine verteilen und die Schäufele-Stücke auf das Gemüsebeet stellen (Knochen nach unten und Kruste nach oben). Mit Wasser angießen bis das Gemüse gerade so bedeckt ist. Das Ganze kommt dann in den auf 150°C vorgeheizten Ofen und verbleibt dort ca. 3 Stunden – kommt ein bisschen auf die Dicke der Schäufeles an, aber länger macht in der Regel nichts. Während des Garens immer wieder mit Flüssigkeit übergießen und auch Wasser nachgießen (hier kann auch ein Gemisch aus Wasser und Dunkelbier verwendet werden). Wenn die Schäufele-Stücke am Ende noch nicht genügend knusprig erscheinen, kurz den Grill zuschalten. Die Fleischstücke, wenn sie fertig sind, in Alu einschlagen beiseitelegen. Die Bratensauce abseien und in einen Topf mit etwas Tomatenmark kurz aufkochen. Das Fleisch auf die Teller geben, als Beilage gibt es Kartoffelknödel, die mit der Sauce übergossen werden und Krautsalat.





Na, dann mal Mahlzeit!!

Samstag, 8. Februar 2014

Rote Bete-Risotto

Winterzeit ist ja auch immer die Zeit des Wurzelgemüses und die Auswahl an selbigem ist in den letzten Jahren reichhaltiger geworden. Wir finden neben den Klassikern wie Karotten und Rote Bete auch weiße Rüben/weiße Bete und echte gelbe Möhren, Tominambur, Pastanikaen uvm. auf den Märkten und in den Regalen der Supermärkte. Diese Wurzelgemüsesorten eigenen sich natürlich hervorragend als geschmackige Beilagen zu allerlei Fleisch, Fisch und Geflügel, können aber auch als leckere Hauptspeise zubereitet werden.



Für das Risotto nehme ich dieses Mal einen Basmatireis aus dem Asiashop, den ich unter gelegentlichem Zugießen von Wasser langsam gare. Rote Beete, Karotten, Zwiebel, etwas Ingwer und eine Paprika schneide ich in mittelgroße Stücke, während in einem Topf schon das Sesamöl heiß wird.


Das geschnittene Gemüse würze ich mit etwas gemahlenem Kümmel, Pfeffer, Salz, einer Prise gemahlenem Koriander sowie einer Prise frischer Vanille und gebe das Ganze dann ins heiße Öl, wo es so lange angebraten wird bis die Zwiebeln glasig sind. Anschließend gebe ich eine Tasse Brühe – am besten Gemüsebrühe – hinzu sowie einen Schuss Rotwein und lasse das Wurzelgemüse jetzt noch 5-10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln. In der Zwischenzeit kann man, wenn das Risotto nur Beilage sein soll, z. B. das Fleisch braten – bei mir gab's Filetstücke von Schwein und Rind dazu.


Zum Schluss gebe ich den gegarten Reis ins Gemüse, mische das Ganze kräftig durch und serviere ich das Rote-Beete-Risotto mit frisch geriebenem Parmesan und dem restlichen Rotwein.


Na, dann mal Mahlzeit!