Samstag, 8. Februar 2014

Rote Bete-Risotto

Winterzeit ist ja auch immer die Zeit des Wurzelgemüses und die Auswahl an selbigem ist in den letzten Jahren reichhaltiger geworden. Wir finden neben den Klassikern wie Karotten und Rote Bete auch weiße Rüben/weiße Bete und echte gelbe Möhren, Tominambur, Pastanikaen uvm. auf den Märkten und in den Regalen der Supermärkte. Diese Wurzelgemüsesorten eigenen sich natürlich hervorragend als geschmackige Beilagen zu allerlei Fleisch, Fisch und Geflügel, können aber auch als leckere Hauptspeise zubereitet werden.



Für das Risotto nehme ich dieses Mal einen Basmatireis aus dem Asiashop, den ich unter gelegentlichem Zugießen von Wasser langsam gare. Rote Beete, Karotten, Zwiebel, etwas Ingwer und eine Paprika schneide ich in mittelgroße Stücke, während in einem Topf schon das Sesamöl heiß wird.


Das geschnittene Gemüse würze ich mit etwas gemahlenem Kümmel, Pfeffer, Salz, einer Prise gemahlenem Koriander sowie einer Prise frischer Vanille und gebe das Ganze dann ins heiße Öl, wo es so lange angebraten wird bis die Zwiebeln glasig sind. Anschließend gebe ich eine Tasse Brühe – am besten Gemüsebrühe – hinzu sowie einen Schuss Rotwein und lasse das Wurzelgemüse jetzt noch 5-10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln. In der Zwischenzeit kann man, wenn das Risotto nur Beilage sein soll, z. B. das Fleisch braten – bei mir gab's Filetstücke von Schwein und Rind dazu.


Zum Schluss gebe ich den gegarten Reis ins Gemüse, mische das Ganze kräftig durch und serviere ich das Rote-Beete-Risotto mit frisch geriebenem Parmesan und dem restlichen Rotwein.


Na, dann mal Mahlzeit!

Samstag, 28. Dezember 2013

Rehrücken mit Quitten und Maronenkraut

Zum diesjährigen Weihnachtsfest habe ich ein Menu ausgesucht, das größtenteils auf einem Rezept aus dem wunderbaren Kochbuch von Karl Ederer "Heimatfood" beruht: Rehrücken mit Quitten und Maronenkraut.


Als Beilage habe ich Kartoffelbällchen gemacht, die ich in meinem neuen Koch-Wundergerät, dem Tefal ActiFry zubereitet habe.


 Das Rezept für den Rehrücken, das Quittenkompott und das Maronenkraut findet man in Ederers Buch, daher gibt es hier nur die Fotos der Zubereitung.

Rehrücken von Haut und Sehnen befreien

Entlang des Knochens einschneiden

Haut und Sehnen in Gefäß geben

Rückenfleisch vom Knochen trennen



Für die Zubereitung am nächsten Tag in Folie aufbewahren

Knochen zerkleinern

Sellerie, Lauch, Zwiebel, Gewürze (Wacholder, Lorbeer, Zimt, Pimentkörner, Pfefferkörner), Rückenknochen, Haut und Sehnen mischen




Rotwein zugeben



Das Quittenkompott

Die Maronen

Mehlige Kartoffeln kochen

Geschnittenes Weißkraut

Zwiebeln

Die marinierten Knochen, Sehnen und das Gemüse nach 245 Stunden

Gemüse nach dem Abgießen

Knochen und Sehnen 

Der Sud

Die gerösteten Maronen


Knochen und Sehne in der Reine

Knochen und Sehnen angeröstet

Das Gemüse kommt dazu

Und nochmals in den Ofen

Der Sud wird hinzugegossen

Kartoffeln durch die Presse gedrückt mit Eigelb verrührt und mit Pfeffer, Salz und Muskat gewürzt

Zu Bällchen geformt und in die Actifry gelegt




Die fertige Soße mit Knochen und Gemüse vor dem Abgießen

Mit Pfeffer und Salz gewürzter Rehrücken



Das Weißkraut wird angeschwitzt

Die Maronen kommen hinzu


Die passierte Soße

Meine fertigen Kartoffelbällchen


Der kurz gebratene Rehrücken


Das fertige Essen




 Na, dann mal Mahlzeit!!